Tagebuch 2017: Suche Frieden!

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Suche Frieden!

Impressionen von belarussischen, griechischen und deutschen TeilnehmerInnen

Weißrussland/Belarus: Am 21. Juli ist die belarussische Gruppe von Minsk nach Niedermühlen abgereist.

Die Reise war sehr lange und anstrengend, denn wir sind mehr als 30 Stunden mit dem Bus gefahren. Unterwegs sollten wir 3 Stunden in Warschau auf den anderen Bus warten, dann sitzend im Bus schlafen und in Köln noch einmal 2 Stunden auf den Bus warten, der uns ins Jugendheim Niedermühlen bringen sollte.

Es lohnte sich aber. Unsere besten Erwartungen wurden Realität. Im Haus Niedermühlen haben wir neue Freunde aus Polen, Deutschland, Griechenland und der Ukraine gefunden.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Freizeit, interessante Ausflüge, Freundschaftsabende.

Griechenland: Am Anfang hatten wir Angst vor der Reise. Um 17 Uhr sind wir in das Flugzeug eingestiegen. Danach erreichten wir Köln.

Für eine Weile suchten wir nach dem Busfahrer. Und schließlich sind wir auf Herrn Wagner gestoßen. Wir sind mit dem Bus nach Haus Niedermühlen gefahren. Die anderen Kinder nahmen uns herzlich in Empfang. Wir bekamen unsere Zimmer und genossen unser Abendbrot und haben die anderen kennengelernt.

Auf der anderen Seite gab es kein Wasser ohne Kohlensäure. Und wir hatten Durst. Das Mittagessen war interessant, aber es war etwas ungewöhnlich.

Obowohl wir neue Freundschaften geschlossen haben und mit den anderen Kindern spielten, ist es schade, dass das Wetter ständig regnerisch ist.

Heute ist Simons Geburtstag und deshalb haben wir auf Griechisch „Zum Geburtstag viel Glück“ gesungen. Außerdem hatten wir Unterricht und wir erfuhren etwas über den Kölner Dom.

Wir sind aufgeregt und warten auf den Ausflug. Das interessanteste im Haus Niedermühlen ist aber das Zusammentreffen mit Kindern aus anderen Nationen, mit denen wir Freundschaften geschlossen haben.

Und wir hoffen darauf, dass diese Freundschaften ein ganzes Leben lang dauern werden.

Deutschland: Wir sind 1h 30 Minuten mit dem Bus gefahren. Als wir ankamen, haben wir zuerst die Ukrainer kennengelernt. Ein paar kannten wir noch vom letzten Jahr. Als alle 8 Deutschen dann ihre Zimmer fertig hatten, kamen auch die Polen dazu. Dann noch ein paar Weißrussen. Erst haben wir uns noch nicht wirklich mit den anderen beschäftigt, aber aus den ganzen Begrüßungen und Fragen, wie sie heißen, ist der Kontakt entstanden.

Am nächsten Tag haben die 3 Länder schon so gut kommuniziert, dass man kaum noch merkte, dass wir andere Sprachen sprechen und uns vorher gar nicht kannten. Auch 2 Deutsche von uns haben ihren Hass auf den anderen vergessen und Frieden geschlossen.

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